Meine Checklisten sind meine liebsten Freunde.

Ja, so eine bin ich. Ich liebe Checklisten. Wenn ich sie abhaken kann noch viel mehr, aber ganz ehrlich scheint mir das manchmal gar nicht der tiefe Sinn von Checklisten zu sein!

Planungssession am Sonntagabend

Ich habe jeden Tag und jede Woche gefühlt 2037 Bälle in der Luft zu halten – so kommt es mir jedenfalls am Sonntagabend vor, wenn ich mich hinsetze  und anfange meine Woche zu planen meist mit den Worten “Das passt NIE in diese Woche!” im Hinterkopf. 

Lustigerweise passt es immer und ich habe sogar noch Zeit Dinge zu tun, zu denen ich wirklich Lust habe: Diese würden sonst unter den Tisch fallen, wenn ich nicht plane. Ich spreche da wirklich aus Erfahrung, denn mit 4 Kindern und drei davon Teenie-Jungs, kommt es öfter mal vor, das Termine “irgendwie vergessen” wurden und man geschwind einmal umplanen muss. Und in ungeplanten Wochen regiert dann den Rest der Zeit das Chaos und es wird eigentlich vor lauter zu viel zu tun gar nichts mehr gemacht. Das ist immer richtig schade!

Deshalb setze ich mich Sonntagabends hin und versuche alles was ansteht in eine Liste zu packen. Wichtige Hilfsmittel dabei sind:

  • der google Kalender- wird von meinem Mann und mir verwendet. Da können wir Termine, die beide/alle angehen reinschreiben, und große Kinder auch per EMail zu Terminen einladen/Sie daran erinnern…
  • Mein BuJo- Bullet Journal, (bzw., da ich es nicht so super konsequent pflege wie es sich gehören würde) meine Kladde.
  • Bunte Stifte, 
  • alle Termin-Zettel von den Kids, die ich so finden kann… 
  • und wichtig: eine Tasse Tee und etwas gute Musik.
  • Und je nachdem wie die Woche war verschiedene Öle im Diffusor. Meistens welche zum nochmal Konzentrieren… also z.B. Cedarwood und Idaho Blue Spruce. 

und dann wird gearbeitet bzw. geplant.

Checklisten von groß nach klein

Erst verschaffe ich mir einen Überblick über die Termine und dann schaue ich, was ich sonst noch so gerne in der Woche schaffen würde. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. von jeden Tag eine Ladung Wäsche (- wenn es da steht passiert es wenigstens!) über: Yoga machen, und zum Baumarkt fahren bis zur Date-Night. Neu in unserem Kalender ist zum Beispiel das “Einkaufsliste machen” das MUSS aber zwingend nach dem Punkt: “Essensplan für nächste Woche erstellen” kommen… und DAS sollte besser VOR Sonntag Abend passieren, denn sonst gibt es ja montags nichts zu Essen oder ich fang die Woche schon mies gelaunt an (Einkaufen ist momentan total lästig finde ich.)

Also, ich mache einen Terminüberblick über die Woche, schaue, dass alle wichtigen Termine auch im Google Kalender sind und dann sortiere ich meine anderen To Dos auf die Tage.

Seit neustem mache ich eine recht umfassende Liste und arbeite da jeden Tag dran weiter. Oder, wenn mir ein Unterpunkt zu groß erscheint mache ich mir für den einfach eine neue kleinere Liste. Sehr gut überblicken kann man das meiner Meinung nach in Trello. (Nächste Woche mit Video!!! )

Allerdings MUSS ich für mich zwingend den ersten Durchgang auf Papier fertigstellen. Ich denke einfach viel besser mit Papier und Stift.

Und diese To-do-Listen /Checklisten arbeite ich dann einfach über die Woche ab. 

Am allerbesten ist aber das Gefühl sonntagabends, wenn ich fertig bin und weiß: So viel ist es gar nicht, denn selbst mit geschätzten Zeiten daneben bleibt genug Zeit zum Leben übrig. Und die allermeisten Dinge sind auch keine Sachen bei denen – sollten sie in dieser Woche keinen Platz finden –  die Welt nicht untergehen würde, wenn es erst nächste Woche passiert.

Das kann aber auch an Corona und der damit einhergegangenen Entschleunigung zusammenhängen, an dem ich mich immer noch sehr gerne festhalte, denn besser als während der Shutdown Monate ging es uns allen im Haus schon lange nicht mehr!

Also hab MUT zur Lücke, lass mal 5 gerade sein und mach Dir trotzdem einen Plan! 

Welche Dinge müssen denn auf Deiner To-do-Liste immer draufstehen, damit sie gemacht werden?

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